Bodenrichtwerte 2026: Top 10 teuerste Städte | immopreis.app
Die offiziellen Bodenrichtwerte der Gutachterausschüsse zum Stichtag 01.01.2026 zeigen München mit 2.250 EUR/m² an der Spitze, gefolgt von Nürnberg (2.200 EUR/m²) und Stuttgart (1.530 EUR/m²). Die Spitzenreiter liegen damit bis zu 5,6-facht über dem Bundesdurchschnitt für Großstädte ab 500.000 Einwohnern (1.108 EUR/m²). Nordrhein-Westfalen dominiert mit Düsseldorf und Köln auf den Plätzen 4 und 5.
Die 10 teuersten Städte im Überblick
Die folgende Tabelle zeigt die Top-10-Städte mit den höchsten durchschnittlichen Bodenrichtwerten in Deutschland. Klicken Sie auf eine Stadt für detaillierte Informationen zu Mietpreisen, Kaufkraft und weiteren Immobiliendaten.
| Rang | Stadt | Bundesland | Ø BRW (EUR/m²) | Spanne (EUR/m²) | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | München | Bayern | 2.250 €/m² | 1.700–3.000 €/m² | Gutachterausschuss München / FTImmobilien.de |
| 2 | Nürnberg | Bayern | 2.200 €/m² | 570–3.300 €/m² | Gutachterausschuss Nürnberg (immonuernberg.de) |
| 3 | Stuttgart | Baden-Württemberg | 1.530 €/m² | 680–2.500+ €/m² | Gutachterausschuss Stuttgart / bodenrichtwerte-deutschland.de |
| 4 | Düsseldorf | Nordrhein-Westfalen | 1.147 €/m² | 400–2.000+ €/m² | BORIS NRW / Gutachterausschuss |
| 5 | Köln | Nordrhein-Westfalen | 1.088 €/m² | 470–2.500+ €/m² | BORIS NRW / Gutachterausschuss |
| 6 | Frankfurt am Main | Hessen | k. A. | 500–3.800 €/m² | BORIS Hessen / Gutachterausschuss Frankfurt |
| 7 | Hamburg | Hamburg | k. A. | 528–1.532+ €/m² | BORIS HH / Gutachterausschuss Hamburg |
| 8 | Bonn | Nordrhein-Westfalen | 618 €/m² | 300–1.200+ €/m² | BORIS NRW / Gutachterausschuss |
| 9 | Münster | Nordrhein-Westfalen | 416 €/m² | 200–800+ €/m² | BORIS NRW / Gutachterausschuss |
| 10 | Hannover | Niedersachsen | 403 €/m² | 300–2.300+ €/m² | Bodenrichtwert-Internet NI / Gutachterausschuss |
Stichtag: 01.01.2026 (alle Einträge). Fußnoten: ¹ Spanne bezieht sich auf verschiedene Bodenrichtwertzonen (Wohnen, gemischt, Gewerbe). ² Stadtweiter Durchschnittswert nicht in aggregierter Form verfügbar. Werte beziehen sich auf Stadtteil-Zonen. Einzelwerte über BORIS-D abrufbar.
Warum sind die Bodenrichtwerte in München so hoch?
München führt das Ranking der teuersten Städte seit Jahren an. Der Grund liegt im Zusammenspiel aus starkem Wirtschaftswachstum, begrenztem Baulandangebot und hoher Nachfrage aus dem Umland. Die Spanne von 1.700 bis 3.000 EUR/m² spiegelt die enormen Unterschiede zwischen Stadtteilen wie Feldmoching-Hasenbergl und Altstadt-Lehel wider.
Die Gutachterausschüsse ermitteln die Bodenrichtwerte auf Grundlage tatsächlicher Grundstücksgeschäfte. Sie dienen als Bemessungsgrundlage für Grundsteuer, Verkehrswerte und die Wertermittlung von Immobilien.
Wichtig: Alle Werte sind Bodenrichtwerte (keine Grundstücks- oder Verkaufspreise). Der tatsächliche Kaufpreis liegt in der Regel deutlich über dem Bodenrichtwert, da Baukosten, Erschließung und Lageboni hinzukommen.
Nordrhein-Westfalen dominiert mit vier Städten
Mit Düsseldorf (1.147 EUR/m²), Köln (1.088 EUR/m²), Bonn (618 EUR/m²) und Münster (416 EUR/m²) ist Nordrhein-Westfalen das am stärksten vertretene Bundesland in der Top-10. Die rheinische Agglation bietet eine hohe Lebensqualität bei moderateren Bodenrichtwerten als München oder Stuttgart.
Besonders auffällig: Die Spanne zwischen Düsseldorf (Platz 4) und Münster (Platz 9) beträgt fast das Dreifache – ein Hinweis auf die deutlichen Preisunterschiede innerhalb eines Bundeslandes.
Frankfurt und Hamburg: Keine Stadtdurchschnittswerte verfügbar
Für Frankfurt am Main und Hamburg werden von den Gutachterausschüssen keine stadtweiten Durchschnittswerte veröffentlicht. Die Bodenrichtwerte werden zonal nach Stadtteilen erhoben. In Frankfurt reichen die Stadtteilwerte von 500 bis 3.800 EUR/m², in Hamburg von 528 bis über 1.532 EUR/m².
Einzelwerte sind über die BORIS-Portale abrufbar: BORIS Hessen und BORIS HH.
FAQ: Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten
Welche Stadt hat die höchsten Bodenrichtwerte 2026?
München führt mit einem durchschnittlichen Bodenrichtwert von 2.250 EUR/m² (Stichtag 01.01.2026) an. In den besten Lagen (Altstadt-Lehel, Maxvorstadt) erreichen die Werte bis zu 3.000 EUR/m².
Wie hat sich der Bodenrichtwert in Stuttgart 2026 entwickelt?
Stuttgart verzeichnet einen Rückgang von 5,5 % gegenüber dem Vorjahr auf nun 1.530 EUR/m². Damit liegt die baden-württembergische Landeshauptstadt auf Platz 3 der Top-10.
Welches Bundesland dominiert die Top 10?
Nordrhein-Westfalen ist mit 4 Städten (Düsseldorf, Köln, Bonn, Münster) in der Top-10 vertreten, gefolgt von Bayern (München, Nürnberg) und Baden-Württemberg (Stuttgart).
Wo liegen die Bodenrichtwerte in Nürnberg 2026?
Nürnberg liegt mit 2.200 EUR/m² auf Platz 2. Die Spanne reicht von 570 EUR/m² in einfachen Lagen bis 3.300 EUR/m² in gehobenen Wohngebieten (Quelle: Gutachterausschuss Nürnberg).
Warum gibt es für Frankfurt und Hamburg keine Stadtdurchschnittswerte?
Die Bodenrichtwerte werden zonal (nach Stadtteilen/Lage) erhoben. Ein stadtweiter aggregierter Durchschnitt wird von den Gutachterausschüssen in Hessen und Hamburg nicht veröffentlicht. Einzelwerte sind über BORIS Hessen bzw. BORIS HH abrufbar.
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