Mietrendite Rechner Deutschland

Lohnt sich diese Immobilie als Investment? Brutto- und Netto-Mietrendite für Deutschland berechnen – mit Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand.

Brutto- & Netto-RenditeKaufnebenkosten DEinkl. Bewirtschaftungskosten

Mietrendite berechnen

= Monatsmiete × 12 (Kaltmiete ohne BK)

Gesamtinvestition
Brutto-Rendite
Jahreskosten
Netto-Rendite

Mietrendite Deutschland: Was ist gut?

< 2 %
Netto-Rendite
Schwach – kaum Ertrag nach Kosten & Steuer
2–4 %
Netto-Rendite
Marktüblich – typisch für München, Berlin, Hamburg
> 4 %
Netto-Rendite
Gut – eher Regionen mit niedrigen Kaufpreisen

In Metropolen wie München oder Frankfurt sind Netto-Mietrenditen von 2–3 % realistisch – die hohen Kaufpreise drücken die Rendite. In Regionen mit günstigeren Immobilienpreisen (z. B. Sachsen, Thüringen, Saarland) sind 4–7 % möglich – allerdings oft mit höherem Leerstandsrisiko. Entscheidend ist das Verhältnis Kaufpreis zu erzielbarer Miete.

Brutto vs. Netto Mietrendite erklärt

Brutto-Mietrendite

(Jahreskaltmiete ÷ Gesamtinvestition) × 100

Schnell-Kennzahl ohne Berücksichtigung laufender Kosten. Nützlich für ersten Vergleich, aber überschätzt die tatsächliche Rendite.

Netto-Mietrendite

((Jahreskaltmiete – Kosten) ÷ Gesamtinvestition) × 100

Realistischere Kennzahl. Berücksichtigt Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand. Ohne Einkommensteuer auf Mieteinnahmen.

Gesamtinvestition = Kaufpreis + Kaufnebenkosten (Grunderwerbsteuer 3,5–6,5 %, Notar ~1–1,5 %, Grundbucheintrag ~0,5 %, ggf. Makler max. 3,57 %). Mehr dazu: Kaufnebenkosten Rechner Deutschland

Häufige Fragen zur Mietrendite

Was ist eine gute Mietrendite in Deutschland?

Eine gute Brutto-Mietrendite in Deutschland liegt bei 3–5 % pro Jahr. In Großstädten wie München oder Berlin sind aufgrund der hohen Kaufpreise oft nur 2–3 % erzielbar, in strukturschwächeren Regionen 4–7 %. Nach Abzug aller Kosten sinkt die Netto-Mietrendite typischerweise um 1–2 Prozentpunkte.

Welche Kosten fließen in die Netto-Mietrendite ein?

Zur Berechnung der Netto-Mietrendite zählen: Instandhaltungsrücklage (ca. 1–1,5 % des Kaufpreises/Jahr), Hausverwaltung (3–8 % der Miete), Leerstandsrisiko (ca. 1 Monat/Jahr ≈ 8 %) sowie nicht umlagefähige Betriebskosten. Nicht enthalten: Einkommensteuer auf Mieteinnahmen.

Wo lohnt sich Vermieten in Deutschland am meisten?

Die höchsten Mietrenditen sind oft nicht dort, wo die Preise am höchsten sind. Regionen mit moderaten Kaufpreisen und stabiler Mieternachfrage – z. B. Leipzig, Dresden, Erfurt oder kleinere Universitätsstädte – bieten oft bessere Renditen als München oder Frankfurt. Entscheidend ist das Verhältnis Kaufpreis zu erzielbarer Miete.

Weiterführende Daten & Rechner

Hinweis Alle Angaben ohne Gewähr. Die Inhalte dieser Website dienen als Orientierung und ersetzen keine Finanzierungs-, Bau- oder Rechtsberatung. Für verbindliche Auskünfte wende dich an entsprechende Fachleute.